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Sitzschalen & Anpassung für Kinder mit ICP - Infantile Cerebralparese – Stabile Sitzversorgung für Ihr Kind

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Lösungen
Wer braucht eine Sitzschale?
Kinder mit ICP oder neuromotorischen Auffälligkeiten profitieren von individueller Sitzversorgung, wenn:
  • Rumpf- und Kopfkontrolle eingeschränkt sind
  • Spastik, Athetose oder Dystonie die Haltung beeinflussen
  • Skoliose- oder Hüftluxationsrisiko besteht
  • Druckstellen, Schmerzen oder schnelle Ermüdung auftreten
  • Alltagsteilnahme (Kita/Schule/Freizeit) erschwert ist
Versorgungsziele
Was wir mit der Sitzschale erreichen wollen:
  • Aufrichtung und Symmetrie fördern
  • Druck verteilen, Haut schützen
  • Atmung, Schlucken und Blickfeld verbessern
  • Energie sparen – länger aktiv bleiben
  • Sichere Positionierung für Alltag und Therapie
Arten von Sitzschalen
Es gibt zwei Grundansätze:
Modular: Vorgefertigte Schalen mit anpassbaren Pelotten, Gurtsystemen und Kopfstützen – sinnvoll bei wechselnden Anforderungen und Wachstum.
Maßgefertigt: Individuell modellierte Schale (z. B. Thermoplast mit Schauminlay oder Carbon), wenn besondere Führung, Asymmetrien oder Druckschutz nötig sind.

Materialien: Thermoplaste (formbar, reparaturfreundlich), Schaum/Visco (Druckmanagement), Carbon (leicht & sehr stabil).
Zubehör: Becken-/Thoraxpelotten, 5‑Punkt‑Gurte, Abduktionskeil, Kopfstützen, Tische – immer sicher montiert und kindgerecht gepolstert.
Illustration einer kindgerechten Sitzschale mit Pelotten und Kopfstütze
Anpassungsprozess: Schritt für Schritt
So läuft die Versorgung typischerweise ab:
  1. Anamnese & Zielklärung: Gespräch mit Familie und Therapeuten, Sichtung Befunde, Definition von Versorgungszielen.
  2. Maßnehmen / 3D‑Scan: Körpermaße, Foto-/Videoanalyse, digitaler Scan für präzises Modell.
  3. Probeschale: Erste Passform, Überprüfung Sitzwinkel, Pelottenposition, Gurtführung.
  4. Feinanpassung: Druckentlastung optimieren, Kanten entschärfen, Polster definieren.
  5. Übergabe & Einweisung: Sicherer Transfer, Gurt- und Positionierungstipps, Pflegehinweise.
  6. Nachbetreuung: Kontrollen nach 2–6 Wochen, danach regelmässig bzw. bei Wachstumsschüben.

Zeitrahmen: Je nach Komplexität ca. 3–8 Wochen mit 2–4 Terminen.
Präzision durch moderne Technologien
Digitale Dokumentation für Nachbau und Anpassungen
Finanzierung & Kostenträger
Der übliche Weg: ärztliche VerordnungKostenvoranschlagBewilligung durch den zuständigen Träger. Wir unterstützen bei Unterlagen, Begründung und Kommunikation.

Hinweis: Die Verfahren unterscheiden sich regional; diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung. Detaillierte Antworten finden Sie in unseren FAQ.
Pflege & Sicherheit
So bleibt die Sitzschale lange sicher nutzbar:
  • Wöchentlich: Polster absaugen, Bezüge gemäß Pflegeetikett waschen
  • Monatlich: Schraubverbindungen und Gurte auf festen Sitz prüfen
  • Sofort handeln bei: Druckstellen, Rötungen >30 Min., ungewöhnlichen Geräuschen/Spiel
  • Transport: Immer korrekt sichern, Bedienungsanleitung beachten
Wachstum & Nachjustierung
Kinder wachsen – die Sitzschale wächst mit:
  • Kontrollintervalle: anfangs alle 3–6 Monate, danach individuell
  • Frühe Zeichen: Zehenraum knapp, Gurtverlauf verändert, Becken kippt
  • Was wir anpassen: Pelottenposition, Gurtlängen, Polsterstärken, Sitzwinkel
  • Kontaktieren Sie uns bei jeder Unsicherheit – wir beraten zeitnah.
Nächster Schritt: Persönliche Beratung
Gemeinsam finden wir die beste Sitzlösung für Ihr Kind. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir Ziele, Rahmenbedingungen und nächste Schritte.

Direkt Termin anfragen oder anrufen – wir sind für Sie da.
Kurzes Anfrageformular






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